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Kreuzwegmeditation
© Franz Jirek

Jeden Mittwoch und Freitag in der Fastenzeit laden wir um 18 Uhr 15 ein zur Kreuzwegmeditation. Die vierzehn Stationen, die den Leidensweg – Via Dolorosa – Jesu Christi uns nahebringen, wirken vielfach als Kraftquelle in unserm Alltag.

Viele Menschen sind in unserer schnelllebigen Zeit auf der Suche nach heilsamen Orten wo sie Ruhe an Leib und Seele finden. Klöster, spirituelle Zentren und zahlreiche andere Institute bieten den „Aussteigern“ ihre Dienste an. Unser Kreuzweg kann für Sie – ganz in der Nähe – zu einem solch „heilsamen Ort“ werden. In einer kleinen Gemeinschaft, für kurze Zeit Abschalten, in sich gehen und Kraft sammeln.

Zur Geschichte unseres Kreuzweges
© Pfarre Rudolfsheim

Es war der 8. März 1903 – also vor 115 Jahren – der zweite Fastensonntag. Kaiser Franz Joseph I regierte in Wien, Kaiser Wilhelm II war deutsches Staatsoberhaupt und Theodore Roosevelt Präsident der Vereinigten Staaten. In Budapest protestierte die Ungarische Unabhängigkeitspartei, in den Niederlanden wird gegen die von der Regierung eingebrachte Antistreiknovelle protestiert und in der Berliner Philharmonie ruft der Goethe-Bund zu einer Protestveranstaltung gegen die Theaterzensur auf. In Wien erwirbt der "Erste Verein der katholischen Erzieherinnen für Österreich" das Haus Nicolaigasse 1 das ein Teil des 1782 aufgelassenen Nicolaiklosters war.

Aus den Urkunden unseres Pfarrarchivs geht hervor, dass an diesem zweiten Fastensonntag unser Kreuzweg, von P. Julius Smercsek, dem Vikar des Franziskanerkonvents zum heiligen Hieronymus in Wien, errichtet wurde.

(Leopold Mantler)