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Halleluja – Preiset den Herrn
© Leopold Mantler

Jetzt in den Tagen nach Ostern singen wir feierlich das Halleluja bei den Gottesdiensten. Vielen fällt es schwer „Halleluja – Preist den Herrn“ zu singen, hören wir doch täglich erschütternde Nachrichten von Terror, Gewalt und Krieg. Und in vielen Gegenden der Welt sind dies Bilder und Nachrichten schon zum Alltag geworden.

Erinnern wir uns an die Leidensgeschichte, die wir in der Karwoche hörten. Da rief das Volk zuerst jubelnd „Hosanna, dem König der Juden“. Doch später schlug die Stimmung um und es folgte der fanatische Mordaufruf gegen Jesus. „Kreuzige ihn!“ Das alles macht den Jüngern und Aposteln schwer zu schaffen. Sie trafen sich heimlich hinter verschlossenen Türen, sprechen miteinander und haben Angst. Von Osterfreude ist da nichts zu spüren, doch Jesus kommt ihnen entgegen und sagt: „Der Friede sei mit Euch!“

Ähnlich geht es jetzt uns in diesen Tagen. Jesus sagt zu uns „Der Friede sei mit Euch“ und er schenkt uns seine Barmherzigkeit. Seine Worte überwinden Hass und Gewalt und seine Güte und Barmherzigkeit überstrahlt alles Unbarmherzige. Er kommt uns entgegen, Hass und Gewalt können seine Liebe und Barmherzigkeit nicht zerstören, und so bleibt er mitten unter uns.

Würden wir aber jetzt nicht das Halleluja singen, dann hätte der Ruf „Kreuzige ihn gewonnen“, dann hätten all die gewonnen die keine Barmherzigkeit kennen, sondern nur Hass. Ich bitte Sie, in Ihre Gedanken und Gebete die Menschen mit einzuschließen die von Gewalt, Terror und Krieg bedroht sind und stimmen Sie freudig mit ein in den Halleluja-Ruf. Durch seine Auferstehung hat Jesus den Tod ein für allemal besiegt, das ist unser Glaube und die Kernaussage zum Osterfest.

(Leopold Mantler)