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Maria Maienkönigin, Dich will der Mai begrüßen
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Im Mai beginnt die Natur zu blühen und wir hören wieder den Gesang der Vögel. Wenn alles blüht und die ersten sommerlichen Tage uns wieder hinaus ins Freie locken, gedenken wir Maria der Gottesmutter. Der Frühling steht für erwachendes Leben und Fruchtbarkeit, beides steht in Verbindung mit der Gottesmutter Maria. Festlich werden die Maialtäre geschmückt und wir laden sie herzlich ein zu den Maiandachten in unserer Rudolfsheimer Kirche. Jeweils Mittwoch und Freitag um 18 Uhr 30. Immer am Mittwoch beten wir um 18 Uhr den Rosenkranz.

In Maria, der „Mutter Erde“, begegnen wir einer bodenständigen Frau, die ein klares Ja zu Gottes Willen aussprach. Was Maria auszeichnete, waren Hingabe, Treue, Vertrauen und dienende Hilfsbereitschaft. Diese Haltung lässt sich mit Demut (humilitas) beschreiben, was zusammenhängt mit Erdboden (humus), mit dem, was ganz unten ist. Weil sie als „Frau aus dem Volke“ erscheint, ist Maria so volksnah und bietet eine Vielzahl von Berührungspunkten als Tochter, Mutter, Schwester, Arbeiterin, Fürsprecherin und Wegweiserin.

Im Kirchenjahr gibt es viele Marienfeste. Die Grundlage aller Marienverehrung ist Marias gläubiges Vertrauen und ihr Gehorsam auf den Anruf Gottes hin. Dadurch wurde Maria zur »Mutter« aller Glaubenden und zum Urbild der Kirche. Im Besonderen verehren wir Maria al Königin der Märtyrer, die ja unsere Rudolfsheimer Kirche geweiht ist.

(Leopold Mantler)