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Pfarrer Msgr. Franz Fischer
© Pfarre Rudolfsheim

Pfarrer von 1993 bis 2013
 

Priesterweihe am: 29. Juni 1960 in Wien St. Stefan durch Kardinal Dr. Franz König

geboren am: 8. August 1937 in Unterstinkenbrunn bei Laa/Thaya in Niederösterreich

verstorben am 29. November 2015 im Carolusheim-Wien 18.,

Franz Fischer wurde am 8. August 1937 in Unterstinkenbrunn bei Laa/Thaya in Niederösterreich geboren. Er besuchte das Bundesgymnasium in Hollabrunn und trat am 1. Oktober 1955 ins Wiener Priesterseminar ein. Am 29. Juni 1960 wurde er im Stephansdom zum Priester geweiht. Im September desselben Jahres kam er als Kaplan nach Pernitz in Niederösterreich. In dieser 4000 Katholiken zählenden Gemeinde wirkte er als Religionslehrer, betreute die Katholische Arbeiterjugend, und war ab 1961 Dekanats-Jugendseelsorger für das Dekanat Piesting. 1963 kam er als Kaplan nach Groß-Enzersdorf und wurde dort 1965 Stadtpfarrer der Pfarre Maria Schutz. 1973 wurde Franz Fischer Mitglied des pastoralen Vikariatsrates  „Unter dem Manhartsberg“ und zum Vorsitzenden des Fachausschusses Caritas dieses Vikariates bestellt. Von 1974 bis 1979  war er geistlicher Assistent der Arbeitsgemeinschaft „Entwicklungshilfe“ der Erzdiözese Wien, wo er bald auch den geistlichen Assistenten der Katholischen Aktion, Dr. Franz Gstaltmeyr, kennen lernte. Mit 1. September 1983 übernahm Pfarrer Fischer noch zusätzlich die Pfarre Franzensdorf im Marchfeld.
Von 1989 bis 1992 war er Regens des Wiener Priesterseminars. Am 29. Februar 1992 wurde er zum Kaplan Seiner Heiligkeit mit dem Titel Monsignore ernannt und besucht seit dieser Zeit als Firmspender viele Pfarren in der Erzdiözese Wien. Von 1992 bis 1993 war er Pfarrer der Pfarre Kordon, Wien 14.  Mit 1. September 1993 übernahm er auf Bitten Kardinal Hans Hermann Groers die Pfarre Rudolfsheim,  wo er am 19. Dezember von Kardinal Groer im Rahmen eines Festgottesdienstes in sein Amt eingeführt. In einer kurzen Ansprache am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Fischer  seinem Vorgänger Mag. Stockert, dass er die Möglichkeit des „Weiterbauens“ bekam, und setzte sich  die Verlebendigung der Pfarre im Sinn des II. Vatikanischen Konzils  durch Verkündigung, Liturgie und Diakonie als Ziel seiner pastoralen Tätigkeit. Ein großes Anliegen Pfarrer Fischers war die Vertiefung des Glaubens durch Exerzitien im Alltag, durch Einkehrtage und Abende des Gebetes. Ebenso wichtig waren für ihn auch Beichtgespräche und Aussprachemöglichkeiten.

(Leopold Mantler)