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Ehe
© unbekannt

Sie selbst spenden einander das Sakrament der Ehe und erbitten den Segen Gottes. Für das Sakrament der Ehe bedarf es jedoch einiger Voraussetzungen: Ein Partner muss Mitglied der römisch katholischen Kirche sein, die Brautleute müssen kirchenrechtlich ledig bzw. verwitwet sein, eine zivilrechtliche Ehe vor dem Standesamt muss vorausgegangen sein, die Bereitschaft zu den wesentlichen Merkmalen einer Ehe wie z. B. Ausrichtung auf das beiderseitige Wohl und auf Elternschaft, Unauflöslichkeit, eheliche Treue muss bestehen. Zumindest ein Partner muss in unserer Pfarre wohnhaft sein.

Möchten Sie in Rudolfsheim das Sakrament der Ehe empfangen wohnen aber nicht in unserem Pfarrgebiet so  wenden Sie sich bitte an die Heimatpfarre von Braut oder Bräutigam mit den nachstehend angeführten Dokumenten. Dort wird das Trauungsprotokoll aufgenommen welches Sie dann zu uns in die Pfarrkanzlei bringen. Sind Sie in unserem Pfarrgebiet wohnhaft möchten aber in einer anderen Pfarre heiraten so melden Sie sich bitte in unserer Pfarrkanzlei mit den entsprechenden Dokumenten an. Hier wird das Trauungsprotokoll aufgenommen, dass Ihnen nach dem „Brautgespräch“ und dem Besuch des Eheseminars zur Weiterleitung übergeben wird.
Die Trauungsfeier bereiten wir gemeinsam mit Ihnen vor. Um allen Vorbereitungen genügend Zeit einzuräumen empfehlen wir eine Anmeldung zwei bis drei Monate vor dem gewünschten Trauungstermin.


Anmeldung einer kirchlichen Trauung: 

Dokumente: Geburtsurkunde, Meldezettel, Taufschein, Lichtbildausweis beider Brautleute und die Anmeldung zur Eheschließung am Standesamt. - Waren Sie schon einmal standesamtlich verheiratet, benötigen wir auch die Heiratsurkunde der ersten Ehe und das Scheidungsdekret. - Ist Ihr erster Ehepartner bereits verstorben (gleichgültig, ob diese Ehe kirchlich oder nur standesamtlich geschlossen war), ist ebenfalls die Heiratsurkunde bzw. der Trauungsschein sowie die Sterbeurkunde beizubringen. Allenfalls benötigen wir noch die Dokumente von bereits vorhandenen Kindern zur Einsicht.
In unserer Pfarre erhalten Sie die Anmeldebroschüre für das Eheseminar, das in verschiedenen Formen angeboten wird, je nachdem, wie viel Zeit Sie investieren können. Vor der Trauung führt der Seelsorger ein ausführliches Gespräch (“Brautgespräch”) mit den Brautleuten.
Anfallende Gebühr: 30 €, sowie zusätzlich Honorar für Organisten/Sänger/in falls gewünscht.
Für die kirchliche Trauung sind zwei Trauzeugen notwendig, die nicht katholisch sein müssen. Auch müssen es nicht dieselben Personen sein die bei der standesamtlichen Zeremonie Ihr Ja-Wort bezeugten. Die Aufgabe der Trauzeugen ist es, der Trauung beizuwohnen und durch ihre Unterschrift zu bezeugen, dass der Bund der Ehe geschlossen wurde. Die Namen der Trauzeugen, Religionsbekenntnis, Beruf und Wohnort sollten bei der Aufnahme des Trauungsprotokolls bekannt gegeben werden. 

Eheseminar:

In der Zeit der Vorbereitung auf die Trauung werden die Brautpaare eingeladen, an einem Eheseminar teilzunehmen.
Was erwartet einen da? Ist es notwendig? Muss man da unbedingt hingehen? Das sind Überlegungen, die oft auftauchen, besonders angesichts der kostbaren Zeit vor der Hochzeit.
Noch kostbarer ist die Entscheidung füreinander – nicht nur am Tag der Hochzeit, sondern ein Leben lang. Bei dieser „Lebensentscheidung“ kann ein Stück Begleitung ganz hilfreich sein. Darum ist auf dem Weg zur christlichen Ehe die „Ehevorbereitung“ genauso ein fixer Bestandteil wie die kirchliche Hochzeit selbst.

Besonderes:

Bitte unterlassen Sie das Streuen von Blumen sowie von Reis in und vor der Kirche! Es steht keine Reinigungskraft zur Verfügung und besteht dadurch Unfallgefahr! Auch andere Gottesdienstbesucher haben ein Recht auf eine saubere Kirche! Danke für Ihr Verständnis.
Fotografen und Videofilmer stören nicht, solange sie sich im Hintergrund halten. Bitte nicht fotografieren: während der Lesung, des Evangeliums und der Predigt. Bitte keine Scheinwerfer verwenden! Unsere Kirche ist sehr hell und gut ausgeleuchtet.
Bitte geben Sie die Ringe und die Heiratsurkunde vor Beginn der Trauung in der Sakristei ab.

(Leopold Mantler)